EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)


EMDR ist eine Psychotherapiemethode für traumatisierte Personen und steht für „Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung“. Die Methode wurde vor ca. 30 Jahren von Francine Shapiro in den USA entwickelt. Mit EMDR können Traumafolgestörungen bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen behandelt werden. In Deutschland wird EMDR seit 1991 angewendet. 2006 hat der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie EMDR als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode international anerkannt.

Eines der zentralen Elemente der EMDR-Methode ist die „bilaterale Stimulation“, die in verschiedenen Phasen der Behandlung Augenbewegungen, Töne oder kurze Berührungen z. B. des Handrückens (so genannte „Taps“), enthält. Ein weiteres zentrales Element der EMDR-Methode ist der Aufbau psychischer Kräfte (Ressourcen) und die Bearbeitung belastender (traumatischer) Erlebnisse, die an der Auslösung vieler psychischer Erkrankungen mit beteiligt sind.

Meine Ausbildung bei Andreas Zimmermann hat mich sensibel dafür gemacht, wo man in der Therapie besonders vorsichtig vorgehen muss und dafür bin ich dankbar.